Mich würde mal interessieren, wie sich das zugehörige Audio-Captcha anhört, Herr Zuckerberg. ;-)
Selten hat ein Nachrichtenmagazin den Antagonismus zwischen Gut und Böse besser dargestellt als SpiegelOnline heute Vormittag. Oder... Hmmm....?!?
... Wie kommt diese "Annonce" zustande??!?
Suche seit einiger Zeit nach einem schönen Wordpress-Plugin, mit dem ich eigene PDF-Dateien zum Download anbieten kann. Bislang habe ich kein wirklich tolles gefunden - und ich brauch wohl auch keines mehr, denn es gibt ja Scribd.com und seine Möglichkeit, Dateien zu "embedden". Das "YouTube für Dokumente" zeigt die erste(n) Seite(n) an entweder mit einer coolen Blätterfunktion, als "Diaschau", oder klassisch zum Scrollen. Hab mal meine olle Magisterarbeit im "Buchformat" eingefügt.
Leider hab ich festgestellt, dass die Browser ein wenig ins Schwitzen kommen dabei. Aber ansonsten: Super Sache, die normale "Downloadlinks" wie aus einem anderen Jahrhundert erscheinen lassen. Und: Die Dateien liegen nicht ungelesen auf meinem Server rum, sondern finden bei Scribd.com eine weitaus größere Leserschaft. (Nur die automatischen Readcast-Posts nerven.)
Lieber Herr Eck,
jeder gestaltet Umfragen nach seinen Zwecken und Zielen. Deshalb unterstelle ich, dass Sie wirklich nichts anderes abfragen wollen als das durchaus populistisch zu nennende: "Sollen Steuergelder für Twitter verbraten werden?". Ihre aktuelle Mini-Umfrage ist nämlich derart holzschnittartig, dass ich keine andere Erklärung dafür habe. In der Regel fragen PR-Berater doch erstmal nach Zielen der Kommunikation, nach Zielgruppen, Umständen, etc. Gehen also strategisch ran und lassen das Medium selbst erstmal außen vor. Diese Umfrage hier ist alles andere als strategisch und vor allem alles andere als hilfreich: Welche Art von Behörde meinen Sie? Welche Inhalte könnte eine Behörde twittern, welche Zielgruppen damit informieren? Welche Ansprache könnte sie finden, welche Publikationsgrundsätze und -rhythmen wären je angemessen? Hmmm.... Vielleicht müssen wir "Behörden" dringend Basis-PR machen: Wer sind wir, was machen wir? Bei PR-Beratern scheinen wir wohl nur ein kommunikationsphober homogener Betonblock zu sein... Komisches Image, das wir im 21. Jahrhundert immer noch zu haben scheinen...Das PR-Journal zitiert eine Studie des Journalistenzentrums Wirtschaft und Verwaltung der TU Dortmund unter dem Titel: "Viele Presseinformationen verfehlen ihr Ziel". Und zählt auf, dass fast die Hälfte aller Pressemitteilungen das zuständige Ressort nicht errreichen. Und:
Die wichtigsten Zielmedien der Pressestellen sind dabei nach wie vor die Tageszeitungen (98%), gefolgt vom Hörfunk (79%) und freien Journalisten bzw. Korrespondenten (73%). Erst dann rangieren nacheinander die Online-Medien (72%), die Nachrichtenagenturen (71%) und das Fernsehen (70%) vor Fachzeitschriften, Anzeigenblättern etc.
Das deckt sich eklatant mit meiner Einschätzung: Die Zeitung am Ort, das ist "die Presse", an die man Pressemitteilungen jedweder Relevanz schicken kann. An die Fernsehsender traut man sich dann schon nicht mehr so sehr heran, weil man von der Relevanz der eigenen Mitteilungen dann doch nicht mehr so überzeugt ist. Und Blogger kommen in der Aufstellung als eigene Kategorie überhaupt nicht vor, nur: Onlinemedien. An thematisch einflussreiche Blogger denken Pressestellen selten.
Nur was in der Zeitung steht, erscheint wichtig. Und wenn sie in der Zeitung steht, hat die PM ihren Zweck erfüllt. Dass diese "Denke" nicht die allermodernste ist: Wer wollte widersprechen...?
Ich rege mich gerade auf. Weil Leute, die im Web 2.0 unterwegs sind, sofort über Unternehmen oder Behörden schimpfen, wenn diese sich nicht an die guten Sitten halten. Und etwa gleich mit Klagen drohen. ganz böse Organisationen seien das, heißt es, und alle nicken brav.
Jetzt kommen mir in wenigen Tagen zwei Social-Web-User unter, die ihrerseits sofort und unkommunikativ damit drohen, die Stadt zu verklagen - einer wollte sein Knöllchen sogar gleich vom Bundesgerichtshof überprüfen lassen.
Leute: Was für uns gilt, gilt auch für Euch. Nur, dass das mal klar ist.
Biete ab Montag, 30. August, einen Kurs bei der Volkshochschule Frankfurt an: "ABC des Journalismus". Er richtet sich an alle, die - etwa für ihren Verein - Pressearbeit machen wollen/sollen/können und widmet sich nicht nur den klassischen Fragten wie "Wie schreibe ich eine Pressemtteilung?" und "Wann eignet sich ein Thema für eine Pressekonferenz?", sondern erklärt auch, wie Redaktionen ticken und wie man mit Sozialen Medien wie Twitter, Facebook oder dem eigenen Blog an der Presse vorbei direkt die Kommunikation mit der Öffentlichkeit herstellen kann. (Und vor allem erkläre ich, wie man das alles in schön kurzen Sätzen sagen kann ;-))
Hier der Ausschreibungstext:
Kurstipps aktuell:
ABC des JournalismusWie der Aufbau von Artikeln, das Schreiben von Einladungen und die Gestaltung von Pressemappen professionell gelingen und literarische Fettnäpfchen vermieden werden, zeigt Ihnen ein Profi aus dem Presse- und Informationsamt der Stadt Frankfurt. Wissenswertes über die Frankfurter Medienlandschaft und Tipps zum Umgang mit dem Internet runden den Einstieg in die schreibende Zunft ab. Auch für Anfänger/-innen geeignet. Sie arbeiten an sechs Abenden im Presseraum des Presse- und Informationsamts der Stadt Frankfurt am Main.
58,00€ (ermäßigt 29,00€)
Zusatzkosten: € 5 für Kopien (im Kurs zu zahlen)
Mo, 19.00 - 21.15 Uhr
30. Aug. - 04. Okt.Weitere Informationen erhalten Sie telefonisch bei Miriam Claudi unter 069-212 44093.
Direktlink zum VHS-Programm: https://www.vhs.frankfurt.de/desktopdefault.aspx/tabid-121/271_read-1530/